Das englische Wort "Gender" steht für Geschlechterkonstruktionen und verweist darauf, dass gesellschaftliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen gemacht werden - so auch bei der Verteilung öffentlicher Mittel.
"Budget" steht für den (öffentlichen) Haushalt, den es beim Gender Budgeting aus einer Geschlechterperspektive zu analysieren und gerecht zu verteilen gilt. Dies betrifft den Haushalt der Kommunen, der Länder und des Bundes.
Gender Budgeting Analysen stellen zum Beispiel Fragen wie: Wie verteilt sich die für jede Gesellschaft notwendige aber dennoch unbezahlte Arbeit zwischen Männern und Frauen?
Grundgedanke des Gender Budgeting ist: ES GIBT KEINE GESCHLECHTERNEUTRALE HAUSHALTSPOLITIK!
Denn: Selbst Politikbereiche wie Wirtschafts-, Verkehrspolitik und Innere Sicherheit haben unmittelbare und mittelbare Auswirkungen auf die Ungleichheit der Geschlechter.
Material zu Gender Budgeting:
Veranstaltung 2005: "Gerechtigkeit und Transparenz in Berlin durch Gender Budgeting?" Download: Thesen
Wahlprüfsteine Gender Budgeting
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Die Antworten der Parteien: Die Wahlprüfsteine haben wir an die Parteien auf Bundesebene geschickt sowie an die Direktkandidat/innen in den Wahlkreisen, in denen die Initiativen tätig sind.
Antworten von Direktkandidat/innen:
CDU, Ursula Heinen
SPD, Dr. Axel Berg
SPD, Brigitte Meier
Bündnis90/Die Grünen, Jerzy Montag
Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Reinhard Loske
Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast