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Ergebnisse und Wirkungen von Gender Mainstreaming
Gender Mainstreaming ist eine Strategie mit dem Ziel der
Geschlechtergerechtigkeit. In der Organisationsentwicklung
heißt das beispielsweise den Blick auf die Geschlechterverhältnisse
in einer Verwaltung, einer öffentlichen Institution oder in
einem Betrieb zu werfen. Damit wächst die Sensibilität für
Bevorzugungen des einen oder anderen Geschlechts oder bestimmter
Herkunfts- und Altersgruppen. Als Folge werden Umstrukturierungen
vorgenommen, neue Schwerpunkte gesetzt – die Effekte sind
vielfältig. Die Mitglieder des Netzwerks Gender Training haben
Erfahrungen zusammengetragen.
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Debatte um Gender und Diversity
„Gender" ist ein inzwischen inflationär gebrauchter Begriff.
Sehr häufig wird „Gender“ gesagt, wenn eigentlich „Gender
Mainstreaming“ gemeint ist. Oft ersetzt „Gender“ den Begriff
"Frauen", ein anderes Mal markiert „Gender“ das Vorhandensein
von Frauen und Männern (z.B. „Gender-Team"). Ähnlich unscharf
wird der Begriff „Diversity" häufig dann benutzt, wenn eigentlich
„Managing Diversity" gemeint ist. Darin kommt eine Vermischung
wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer, emanzipatorischer
Ansätze zum Ausdruck. „Diversity“ ist der politische Begriff
von Menschenrechtsgruppen aus den USA, die um Gleichstellung
kämpften, während „Managing Diversity“ die Business-Perspektive
wiedergibt, die in der Unterschiedlichkeit sozialer Gruppen
im Unternehmen geldwerte Vorteile sieht.
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Zu den Wurzeln von Gender Mainstreaming
Der Begriff Gender Mainstreaming tauchte erstmals 1985 auf
der Weltfrauenkonferenz in Nairobi auf. Auf einem langen Weg
wanderte er von den internationalen Frauenkonferenzen bis
in die grundlegenden Formulierungen der Europäischen Union
im Amsterdamer Vertrag von 1997.
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Gender Manifest
Das
Gender-Manifest wurde 2006 von einer Gruppe gendertheoretisch
und -politisch engagierter WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen
aus Berlin verfasst. Das Manifest richtet sich vor allem an
Gender-TrainerInnen und -BeraterInnen mit dem Ziel, durch
die Reflexion theoretischer und praktischer Prämissen
einen Beitrag zur Qualitätssicherung genderorientierter
Arbeit zu leisten.
Das Netzwerk Gender Training unterstützt das Gender-Manifest
www.gender-mainstreaming.org
Qualitätskriterien für
Gender Training
Was ist ein Gender Training und vor allem: Was ist ein GUTES
Gender Training? ?Das Netzwerk Gender Training hat das Thema
„Qualität" seit seinem Bestehen auf der Tagesordnung. Mit
unserer Veröffentlichung „Geschlechterverhältnisse bewegen.
Erfahrungen mit Gender Training" (2004) tragen wir zu dieser
Debatte bei. Weitere Impulse für die Fachöffentlichkeit erfolgen
über Workshops, Beratungen und Beiträge in Fachzeitschriften.
Ein Beitrag von Gerrit Kaschuba in unserer Buchpublikation
befasst sich explizit mit Qualitätskriterien für Gender Training.
Zur Veranschaulichung finden Sie einen Auszug aus dem Artikel.
Qualitätskriterien
(pdf, 36 kb)
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